Industrie 4.0 löst Qualitätsprobleme – Data Intelligence Hub
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Industrie 4.0 löst Qualitätsprobleme

Herausforderung

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Produktionsbetriebe Ware höchster Qualität liefern – bei möglichst geringer Ausschussquote. Das gelingt nicht immer – weil Produktionsmaschinen falsche Messergebnisse anzeigen oder kleinste Abweichungen übersehen. Oder weil Rohstoffe innerhalb der Lieferketten nicht immer korrekt gelagert werden. Wie solche Situationen zu vermeiden sind? Mit einem Datenverbund vom Rohstofflieferanten über die Spediteure bis zum Produktionsbetrieb, das alle relevanten Informationen sammelt, strukturiert und überwacht. Sensoren messen beispielsweise Temperaturschwankungen und informieren die Unternehmen sofort über Standardabweichungen. So kommen nur einwandfreie Waren durch die Produktionsstraße – und hochwertige Produkte zum Kunden.

Lösung

Der DIH macht das Internet of Things zum Internet of Production –beispielsweise bei GlasGo, einem der führenden Glasveredler der Welt. Beim Unternehmen kam es trotz einwandfreier Ausgangskontrolle zu minimalen Farbabweichungen beim späteren Gebrauch der Gläser. Vernetzte DIH-Sensoren entlang der Produktionsstraße halfen, das Problem zu beheben. Neue Sensoren und Messgeräte erfassen an Förderbändern, Sprühanlagen und Brennöfen Stromverbrauch und Temperatur. Dabei identifizierten sie minimale Temperaturschwankungen im Brennofen, die zuvor unerkannt blieben, aber Grund für die uneinheitlichen Verfärbungen waren. Die Sensoren sind auch beim Transport der Waren entlang der Lieferkette im Einsatz – für eine fortwährende Qualitätskontrolle. Mit der Telekom Cloud of Things können die vernetzten Geräte aus der Ferne überwacht, verwaltet und gesteuert werden, und die Daten gebündelt und übersichtlich aufbereitet werden.

Vorteil

Der DIH dient nicht nur als Datenpool, sondern auch als Werkstatt: Mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning lassen sich Fehler schnell identifizieren, Ursachen finden und Problemlösungen ableiten. Besonders praktisch: Alle Komponenten lassen sich nach dem Baukastenprinzip simpel zusammenführen oder erweitern. Die wertstiftende Analytik kann dabei von wettbewerbsneutralen Data Scientisten entwickelt und für alle Nutzer bereitgestellt werden. Diese Neutralität ermöglicht den Mitgliedern die wettbewerbsneutrale Datenbereitstellung. Alle Nutzer verfügen jederzeit über die Datensouveränität und bestimmen Nutzungsdauer sowie Verwendungszweck. Die Telekom garantiert die zweckgebundene Datenverwendung. Obendrein haben Kunden die Möglichkeit, durch die Monetarisierung eigener Datenbestände weitere Einnahmequellen einfach, transparent und natürlich sicher zu erschließen.